22. Juni 2008, 15:22 Uhr, golemBesser so?Ist es wirklich besser, sich nicht umzudrehen? Ist es wirklich besser, nur nach vorne zu sehen?
Was hinter mir liegt, bedrückt mich, was vor mir liegt ist - ungewiss.
Also drehe ich mich doch besser um?
Was kann schlimmer sein als die Vergangenheit, steht sie doch unabänderlich fest?
Also drehe ich mich nicht um, gehe stur geradeaus weiter. Aber die Schatten, sie verfolgen, überholen, stürzen sich auf mich, zwingen mich meinen Blick wieder nach hinten zu richten...
Es ist zwecklos wegzulaufen, die Vergangenheit holt einen immer ein.
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21. Juni 2008, 18:03 Uhr, kaiMein erstes GedichtDer Traum…
Du ich kenne da ein Mädchen mit einem sehr verträumten Blick. sie würdigt mir zu keinem Zeitpunkt nur einen ihrer schönen blicke, geschweige den schenkt sie mir nur ein einziges lächeln. Ich bin traurig, versinke in mir selbst. Was soll ich tun ich möchte nach den leuchtenden Sternen greifen und falle aber ins Bodenlose. Eines Tages liege ich so auf den Boden und eine Sternschnuppe schweift auf mich nieder. Meine Augen schließen sich und ich sehe kurz wieder ihren träumerischen süßen Blick. Ich stehe wieder auf und schenke ihr ein lächeln. Sie schaut mich sehr verdutzt an sie küsst mich und mein Traum wurde wahr...
Heitersheim, den 6.Oktober 2005
Kai Jasny
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12. März 2008, 23:54 Uhr, lucent72LisaLisa ist eine interessante Frau Mitte Dreißig, ausgestattet mit vollen Lippen. Als ich sie traf hatte sie schon zehn Jahre keinen Geschlechtsverkehr. Wir lernten uns auf einer Party kennen, und sie lud mich für den nächsten Tag zum Tee ein. Wir saßen in ihrer mintgrünen Küche bei Schwarztee und Zimtsternen. Sie kam schnell zur Sache und erklärte die Hintergründe für ihre sexuelle Abstinenz. Für sie hatte allein der Gedanke an den Akt, also die sexuelle Begierde die sich im Kopf abspielt um ein vielfaches mehr Poesie im Arsch als jeder Austausch von Körperflüssigkeiten in der Realität. Sie sagte: „Geistige Freiheit erreiche ich durch sexuellen Verzicht, das ist meine Überzeugung.“ Und es klang Überzeugend. Sie verzichtete auf Körperlichen Sex mit einem Partner, somit erklärte sich auch ihre Auswahl an Dildos die ich im Bad vorfand. Fein säuberlich lagen ihre kleinen Freunde auf einem Handtuch ausgebreitet. Die ganze Palette: Naturdildo, Analdildo, Doppeldildo, Dildoslip, und andere Gerätschaften. Sie wollte ihr Experiment für einen Zeitraum von einem halbem Jahr leicht abändern, ab jetzt trafen wir uns einmal in der Woche bei ihr, jeden Donnerstag. Also ging ich am ersten Donnerstag nach unserem Gespräch zu ihr, ohne zu wissen was mich dort erwartete, aber bis jetzt gefiel mir das Spiel. Als sie mir die Türe öffnete führte sie ihren Zeigefinger an meine Lippen um mir zu bedeuten das ich nicht sprechen sollte. Sie zog mir im Flur die Hose runter, und lutschte meinen Schwanz, ich kam schnell, die Situation war sehr erregend. Danach verschwand Lisa ohne ein Wort zu verlieren in die mintgrüne Küche und goss frischen Schwarztee auf. Wir saßen dann wie schon beim ersten Treffen bei Gebäck und Tee in der Küche, diesmal ohne ein Wort zu sprechen. Als sie ausgetrunken hatte sah sie mich an und sagte: „Nun musst du mich lecken.“ Ich war überrascht kam ihrer Aufforderung aber gerne nach. Danach brachte sie mich zur Türe und meinte nur: „Denk daran das du pünktlich bist nächsten Donnerstag.“ Völlig verwirrt stand ich auf der Straße und dachte, was war denn das? So verliefen auch die anderen Treffen, ich geriet in eine Abhängigkeit wie ich es noch nie erlebte. So nach und nach verstand ich ihre Theorie von der Geistigen Unabhängigkeit durch Verzicht. An einem kalten Donnerstag im Januar war es vorbei, das halbe Jahr war um, sie war nicht mehr in der Stadt, ich sah sie nie wieder. Das war Lisa.
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04. März 2008, 23:47 Uhr, aulayPrinzessinLiebe ich dich?
Du hast mich sowas von genervt, manchmal. Viele Sonntag-Abende um den Schlaf gebracht.
Sachen gesagt die verletzt haben. Sachen nicht gesagt die mich trotzdem verletzt haben.
Aber ich durfte dich lieben, ohne wenn und aber. Heftig und intensiv. Viele Sonntag Morgen. Samstage und manchmal durfte ich deine kurze Zeit am Mittwoch in Anspruch nehmen. Ich sehne mich nach deinem Duft. Ich sehne mich nach deinen Lippen. Ich sehne mich nach deinen wertenden und naiven Kommentaren. Ich sehne mich nach all dem was mich verletzt hat. Denn jetzt habe ich nicht mal das.
Ich weiss es nicht, du Prinzessin Fantagiro.
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wieso so? te queria dar todo!! te estaba dando todo!
Habe ich dich geliebt oder waren es nur ' ' instinkte?
2 Kommentare Aus der Wortstation: http://aulay.wortbeitrag.net 
03. März 2008, 21:36 Uhr, aulayRIOTRiot in my head.
Ganz langsam steigt es.
Langsam.
Korallenblaue Augen verfolgen mich- hell strahlend. Bloody hell!
Kautschuk- Beine und dann ein Schrei.
Heulend wie ein verreckender Hund.
Blut tropft. Tropft. Tropft.
Dunkler verregneter Betonboden.
Ich weiss nicht mehr was ich tat.
2 oder 3 Sekunden.
Fussnagel an Fussnagel.
Weisser Schuh tritt Hundemagen.
Mein Fuss?
3 oder 4 Sekunden?
Unsicherheit schiesst durch die Blutbahn.
Verdammt trockener Hals!
Das Wasser fühlt sich balsamierend an.
Gelber Fixerkasten in strömendem Regen.
Sie dort drüben. Ich beim Baby.
Dilemma.
Leere.
Nur ihr Blick ist Hoffnung.
Weisse Jacke wird Pfotenbraun.
Nasses Haar trifft kurzes.
Eine unvergesslich schöne Szene.
Nur noch die Zigaretten kämpfen ums überleben.
Patricia Arquette ist tot.
Die rettende Hand bis an die Haustüre.
Hinter dem Brustkorb ein warmes Gefühl.
Frooty Loops, Sonnenblumen, Sommersprossen auf wohlriechender Haut.
O:Y
Ostermontag 06
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Para Chiara
Te quiero!
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16. Februar 2008, 02:25 Uhr, arjunahinter der sonne, hinter dem lichtso ist die zeit vergangen…
und freunde und sterne, sie fallen,
meine seele spiegelt düsteren mond im wasser…
dunkelheit umgibt meine gedanken…
ein gefühl von sterben, vergehen, zerfall…
hey todesengel!
mit leuchtenden augen
und hellen locken
erscheint dein bild
als spiegel der zeit…
nimm mich mit!
im morgengrauen,
aus nebel geformt,
im licht zerfallen…
und unsere blicke
vereinen sich ausserhalb der zeit,
wenn der tag, wenn ein neuer tag beginnt…
hey freund,
so fein die grenze zwischen uns…
der nebel, aufgelöst im licht
deiner leuchtenden augen!
sie erzählen
von dingen hinter der sonne,
hinter dem licht!
hey bruder,
reissen wir nieder,
alles, was zwischen uns liegt!
werden wir eins und lösen uns auf,
durchschreiten den spiegel
und drehen uns weiter im kaleidoskop…
nichts mit bestand, nichts das man halten kann,
hinter der sonne, hinter dem licht…
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13. Februar 2008, 21:11 Uhr, WilliBrief (Frühling 2001)
Hallo du meine Muse.
Aus hier nicht genannten Gründen,
konnten unsere Lippen sich nicht finden,
Es kam nicht zum Geschmuse.
Die Gründe aufzulisten wäre fade,
'es ist wie es ist', höre ich dich sagen,
und ich will mich ja auch nicht beklagen,
aber eine lange Zeit fand ich das schon schade.
Heute, - ich hab die Sache fast vergessen,
ok, ich gebe zu das stimmt nicht ganz,
danke ich den Göttern für die Distanz,
und bin nicht mehr von dir besessen.
Ich werde älter, und damit ein wenig dümmer
oder weiser, was fast das gleiche ist.
Immerhin, als Muse hast du mich geküsst; -
Miststück, ich liebe dich für immer.
6 Kommentare Aus der Wortstation: http://willi.wortbeitrag.net 
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