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WORTBEITRAG

08. November 2005, 15:29 Uhr, basemen

Die letzten Worte

Wir lachten gemeinsam.
Wir verstanden uns blind.

Gmeinsam hämmer so vel erläbt.
Und das chan eus niemert meh näh.

Auch wenn er seine Gefühle nicht immer in Worte fassen konnte,
ich vermochte es dennoch ihn zu verstehen,
seine wahren Worte zu lesen und zu intepretieren.

Er erfüllte mein Leben.
Er war ein wichtiger Teil in meinem Dasein.
Bis vor kurzem konnte ich mir nicht vorstellen, wie es sein würde ohne Ihn.

Und jetzt ist es Realität.
Jetzt ist er nicht mehr hier.
Nie mehr wird er bei uns sein.

Doch in meinem Herzen wird er ewig leben.
Ich werde noch oft mit ihm lachen, mit ihm weinen.

Wieso musste es nur so kommen.

Wieso hat es nur ihn getroffen.

Wir waren füreinander da.
Jederzeit und Ueberall.

Er war wohl einer der liebevollsten Menschen in meinem Leben.
Ein toller Kumpel und noch ein viel besserer Freund.
Ein Freund fürs Leben.

Wer ahnte schon, dass sein Leben so kurz sein sollte.
Wer konnte dies ahnen?

Wer ist es, der über Leben und Tod entscheidet?
Warum nur musste er uns verlassen?
Wieso kann uns niemand darauf Antworten?


I vermiss di!

I würd alls gäh, dech weder be eus zha.
Dech net ufgäh z'müesse.

Wenn i der es Lächle ha entlocke chönne, isch mers besser gange
Wenn du herzhaft glachet häsch, hät mi das ufbout
Wenn du trurig gsi bisch, han i mitglitte
Wenn du Problem gha häsch, han i versuecht dir z'bistoh

Dini Art und Wis mit Mänsche umzgoh isch einzigartig gsi.
Niemerd hät i mer söttigi Gfüehl usglöst wie du.

Wieso losch du mi allei zrugg
Wieso chan i ned länger be der si,
mit der no vieli gmeinsami Idrück und Erläbnis sammle.


Wieso nur lässt du das zu?
Was hat er getan, dass es so kommen musste?
Wieso warst du nicht für ihn da, als er es gebraucht hatte?


I mim Herze wirsch du ewig läbe.
I werd di nie vergässe chönne.

A jedem Ishockymatch werd i a dech dänke müesse.
Bim Unihockey wirsch du gedanklich witerhin a minere Site stoh.
Und i werd der im Usgang stets en Platz freibhalte.

I danke der, dass i din Fründ ha si dörfe.
Dass du mer so vel gschänkt häsch, so vel gäh häsch.
Du wirsch immer i mim Herze bliebe, immer min Fründ si.

Wieso muesch du mer jetzt sovel Leid atue, so vel Trur verursache?
Wieso chans ned so witergo wie bes jetzt?
Wieso muesch du me verloh?

Chum zrugg zu mer,
chum zrugg.

I werd dech immer liebe,
liebe wie en Brueder.


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