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WORTBEITRAG

28. November 2008, 12:30 Uhr, kai

~~Eine kurze Weihnachtsgeschichte...~~

...hier in diesem Ort in dem ich lebe und in dem ich auch aufgewachsen bin, steht ein wunderschöner, großer und gut gewachsener Weihnachtsbaum vor dem Alten Rathaus.
Er begrüßt uns Menschen mit seiner starken Ausstrahlung und er erinnert uns an denn bald kommenden heiligen Abend.

Meine Mutter hat mich vor zwei Wochen angerufen und mit aufgeregter Stimme, erzählte sie mir von einem Anruf unserer ehemaligen Nachbarn.

Jetzt zur eigentlichen Geschichte, dieser beschrieben Weihnachtsbaum war auch mal ganz klein, jung und er wurde von einer dreiköpfigen Familie irgendwann Anfang der achtziger Jahre als Topfpflanze gekauft.
So stand er leuchtend und strahlend zwei bis drei Jahre immer zur Weihnachtszeit mit roten Christbaumkugeln geschmückt im Wohnzimmer dieser kleinen Familie.
Das Kind erfreute sich an seinem wunderschönen Anblick und noch viel mehr freute es sich auf die Bescherung am Heiligabend, an die vielen bunten Geschenke zu Füßen des Baumes.
So vergingen einige Weihnachten und weil die Tanne ja leben sollte wurde sie als sie zu groß geworden war, im Garten der Familie eingepflanzt.

Im Jahre 2001 musste aus finanziellen Gründen das Elternhaus des Kindes verkauft werden und so ist die Erinnerung über die Jahre hinweg, an den beschrieben Baum erloschen.

Jetzt im Jahre 2007 fahre ich täglich an ihm vorbei und die Erinnerungen sind wieder geweckt, an die damalige Weihnachtszeit.
Und da ich jetzt kein Kind mehr bin, habe ich zweierlei Gefühle in mir:
Einerseits macht mich der Anblick sehr traurig und anderseits auch Stolz!!! :yes:

Das war sie, meine kleine und kurze Weihnachtsgeschichte.

Der Kai


Auch ich habe 1981 einen Tannenbaum in unserem Garten gepflanzt. Er wuchs und wuchs über unser Haus hinaus. Es war für mich ein Gefühl, als wenn es ein Kind von mir wäre. Nun wuchs er so groß, dass seine Wurzeln die Tragwände des Hauses angriffen. Es drohte eine gewaltige Beschädigung des Hauses. So leer wie es jetzt in unserem Garten aussieht, ist auch ein Teil meines Herzens. Eine kleine Wurzel wurde mir genommen. So müssen wir alle uns immer wieder von etwas verabschieden was mal lebendig war. Lebendig bleibt es immer in unserer Erinnerung und wir sollten uns an der Erinnerung erfreuen.

SLash | 14. Dezember 2006, 18:28 Uhr | http://zivilpunker.wortbeitrag.net


Gagi

Burim | 21. Dezember 2006, 09:39 Uhr | lalala


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