21. Juli 2007, 23:25 Uhr, arjunader abgrundda steht er nun,
am abrund...
mit weit geöffneten augen,
dem blick der wissenden,
schreckensbleich,
erstarrt
ob der wahrheit
seiner selbst.
keine träne weint er,
keinen laut...
er sieht hinaus,
in die welt,
auf dem gipfel
seines daseins
angekommen,
dort, wo der weg
nicht mehr
weiterführt.
ganz oben,
überwältigend,
die weite des seins!
ruhe
durchströmt
seine erschreckte seele,
die ruhe des wissenden.
er wendet den blick
nicht ab,
schaut hin,
sieht die wellen,
hin und zurück,
sieht das leben,
hinein und hinaus,
ein kommen und gehen,
... und
der wind
in seinem haar,
auf seiner dünnen haut,
lässt ihn fühlen,
seine sinne...
rätselhaft und schön!
da steht er nun,
am abgrund...
soll er fallen,
leicht, wie er ist,
getragen vom wind,
am ende der zeit?
hinuntersteigen,
um mensch zu werden?
irdisch, den sinnen verfallen,
zerfallen in zeit und raum?
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