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01. März 2009, 10:25 Uhr, Epiphanius

Künstlerbilder Hintergründen!

Moin! … Über mein Hangen am geschriebenen Wort erwachte neuerdings ein Interesse am Bilderwerk der Zeiten. Der Funke entzündete sich ganz unerwartet, wie das Fortbestehen seines Glühen auch … an der Ödnis des immer gleichen Desktop und dem Probieren neuer Hintergründe … Hintergründe … Hintergründe? … Gegen Ende des Beitrags folgt eine Anleitung zur Erstellung von Desktop-Hintergründen. .... Künstlerbilder Hintergründen!

Menschheitsgeschichte … fokussiert von Künstlern in Symbolen ... den Brennpunkten des Gemeinguts grosse, tiefe, hohe, weite Seele … die dazu heute spricht: … „Ja doch, MangasMicky Maus und Fix und Foxy? … So etwas gibt es schon seit grauer Vorzeit!


So tröpfelt mir das Bedürfnis über Tage und Wochen immer wieder neu zu Bewußtsein: ... Iconen, Thangkas, Da Vinci, Claude Monet, Gauguin, Chagall, Christliche Kunst, Pieter Bruegel d. Ä., Wassily Kandinsky, Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Carl Spitzweg, Edgar Degas, Gustave Courbet, Francisco de Goya, Kunst des Mittelalters, Afrikanische Kunst, Wilhelm Leibl, Caspar David Friedrich, Keltische Kunst, Altägyptische Kunst, Japanische Kunst, Peter Paul Rubens, Buddhistische Kunst, Sandro Botticelli, Albrecht Dürer … und was noch alles auf Entdeckung wartet ...

Sich der Wirkung dieser Bilder auszusetzten … ist mehr, als etwas zu erahnen, von der Verfaßtheit des gemeinschaftlichen Lebens seiner Zeit … mehr, als etwas zu spüren, von der Dichte und Gegenwart des Bewusstseins seiner Zeit, ist mehr, als etwas zu erkennen von der Intelligenz, den Träumen und dem Schicksal, der Bedingtheit, der Mühsal und des Glücks seiner Zeit …

Es ist die neue Zeit, die es uns ermöglicht, unsere Gegenwart und unser Sein zu den Bildern und Texten der Visionäre, Genies und einfachen Menschen der Vergangenheit und Gegenwart global wie lokal in Beziehung zu setzten … daran zu lernen und zu reifen und zu wachsen ... daran uns zu relativieren auch … auch daran auszuscheren, aus der globalen Spannungs-Inzuchthölle … aus all den atemlosen Brot- und Medien-Fessel-Spielen unserer Zeit.

C.G.Jung, Symbole der Wandlung, Walter Bd.5, … bemerkte ich hier gerade … ist gegenwärtig eines der mich intensiv beschäftigenden Bücher … darin finde ich auf Seite 328 …

„Analyse und Reduktion führen zu kausaler Wahrheit, dies allein erleichtert uns das Leben nicht, sondern bringt nur Resignation und Hoffnungslosigkeit mit sich. Andererseits führt die Anerkennung eines inneren Werts eines Symbols zu konstruktiver Wahrheit und ist für das Leben hilfreich; es gibt Hoffnung und erweitert die Möglichkeiten künftiger Entwicklung.“

… „Die funktionelle Bedeutung des Symbols geht klar aus der Geschichte der menschlichen Zivilisation hervor. Jahrtausendelang hat sich das Symbol als höchst wirksam für die moralische Erziehung der Menschheit erwiesen. Konkrete Werte können nicht den Platz eines Symbols einnehmen; nur neue und wirkungsvolle Symbole könne alte und abgenutzte, die durch fortschreitende intellektuelle Zergliederung und zunehmendes Verständnis ihre Wirksamkeit eingebüßt haben, ersetzen. Die weiter Entwicklung eines Individuums kann nur mit Hilfe von Symbolen vor sich gehen, die den Einzelnen weit übersteigen und deren Sinngehalte verstandesmäßig noch nicht völlig zu erfassen sind. Das persönliche Unbewußte produziert solche Symbole, die für die geistige Entwicklung des Individuums von größtmöglichem Wert sind.“

Kleine Anleitung zur Erstellung eigener Desktop-Hintergründe

Es geht natürlich auch ganz einfach, ein Rechtsklick mit der Maus auf ein Bild und dann im Kontextmenü 'Als Desktophintergrund verwenden' auswählen ... jedoch, wir wollen es Bildschirmfüllend. Dazu wird die Auflösung benötigt … Rechtsklick in einen leeren Bereich … im Fenster 'Eigenschaften der Anzeige' den Reiter 'Einstellungen' anwählen … links unten steht die Bildschirmauflösung. Meine beträgt z.B. 1024x600 Pixel … es ist das kleine Display eines Netbooks. In einem Ordner befindet sich bereits deine Sammlung von ausgewählten Kunstwerken? Sie sind jeweils größer 300KByte? Ok! Ich erkläre das weitere Vorgehen, die Skalierung und das Beschneiden der Bilder, mit dem freien Grafikprogramm Gimp. Also los, Gimp starten! Bild laden! Menuepunkt Bild – Auswahl 'Skalieren' aufrufen! Hier nur deine Bildschirmbreite eintragen und auf 'Skalieren'! Klicken. Menueleistenpunkt 'Ebene' - Auswahl 'Neue Ebene'! Hier nun nur deine Bildschirmhöhe eintragen und auf 'OK' drücken. Im Bild liegt nun ein gestricheltes Rechteck. Im Fenster 'Werkzeugkasten' die 'rechteckige Auswahl' per Mausklick aktivieren, noch einmal in das gestrichelte Rechteck im Bild klicken! Jetzt mit der 'Pfeil nach unten' Taste das Rechteck zum gewünschten Bildausschnitt verschieben. Menueleistenpunkt 'Bild', Auswahl 'Automatisch zuschneiden' – fertig! In einem anderen Ordner abspeichern. Das Ergebnis wie eingangs erwähnt überprüfen oder die Diashow des Ordners aktivieren. Mögliche Probleme: wird die neue Ebene nicht verschoben und gleich das 'Automatische Zuschneiden' aktiviert, macht Gimp nichts. Falls das Bild schmaler als die Bildschirmhöhe ist, die Skalierung in der Höhe vornehmen. Falls das Ergebnis in einer Dimension kleiner als die entsprechende Desktopdimension ausfällt, nochmal nachskalieren. In der neuen Ebene müssen dann beide Parameter auf Desktopmaße gesetzt werden. Man kann auch das Auswahlrechteck per Hand aufziehen, es ist aber sehr fizzelig so das genaue Maß zu treffen. Wenn ein Bild beim Beschneiden kein brauchbares Ergebnis liefert, dann nur auf Bildschirmhöhe oder -Breite skalieren.

Für ein bequemes intervallgesteuertes Wechselspiel der Desktophintergründe sei hier noch  John´s Background Switcher empfohlen.



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