12. März 2010, 14:57 Uhr, kaiEin schier unglaublicher Snowboardtag.Es waren einmal zwei Freunde, diese wollten sich eine schönen Tag in den Alpen gönnen. Der Saisonabschluss für die Beiden auf dem Brett, nach diesem Tag wollten Sie ihre Boards auf den Speicher packen. Der Sonntag brach an und früh Morgens fuhr der Bus los in Richtung Schweiz. Noch etwas an Schlaf tanken während der Busfahrt und dann nach knapp 3h Fahrtzeit, bei strahlendem Sonnenschein, die Alpen zu begrüßen. Die Freude stieg ins Unermessliche als sie in der Gondel saßen und kurz vor der Bergstation sich befanden. Beste Schneeverhältnisse und fast keine Wolke am Himmel zu sehen. Nach einem kurzen Rundumblick fand sich eine Bank, die Snowboards gingen ihren Weg zum Boden. Die Boots ab in die Bindung und das all bekanntliche Rätschen der Bindung folgte. Der eine von Beiden war etwas schneller mit dem Anschnallen und sprang samt Board von der Bank auf, dummerweise war der Kopf seines Kollegen noch weit nach unten gebeugt. Ein lauter Schlag der Snowboarkante auf den Kiefer, das Board traf direkt auf einen Schneidezahn. Die Hälfte des Zahns flog im hohen Bogen in den Schnee. Ein lautes Autsch hallte in die Bergwelt hinaus. Was für ein Start in den letzten Traumtag im Schnee ...
Nach vergehen des Schmerzes und dem Wiederfinden der Fassung begaben sich die zwei Freunde auf die Piste. So schnell gaben sie sich nicht geschlagen und welche andere Möglichkeit hatten sie, hier in den Bergen. Ein Zahnarzt war so schnell weit und breit nicht zu finden .
Die Piste, eine Spielwiese für groß und klein, wurde den Zweien bald zu langweilig und somit durfte ein Ausflug in den 'Funpark' des Skigebietes her halten. Nach dem nächsten Liften staunten sie über die zahlreiche Anzahl der 'Kicker'. Los ging es, der erste Kicker wartete auf Sie. Ein großer Satz des Jungen mit dem halben Schneidezahn, eine halbe Drehung im Flug und eine saubere Landung. Der Freund hinterher, er griff mit einer Hand im Sprung zum Brett . Auch diese Landung astrein. Einige Turns weiter der nächste etwas höhere Kicker. Schlag auf Schlag, doch diesmal ging die Landung schief. Er der mit dem Halben, stützte bei der Landung und ohhhh, sein Freund viel zu dicht hinter ihm gefahren, flog direkt auf ihn drauf. Purzel und zack, direkte Landung auf seinem Freund. Durch den Sturz wurde sein Hinterkopf auf die Piste geschleudert. Kurze Zeit darauf lief Schaum aus seinem Mund. Epileptische Zuckungen, dann eine Art Bewusstlosigkeit. Angst breitete sich aus! Was lag in der klaren Bergluft? Wer hat diesen Schicksalhaften Weg bestimmt!? Benommenheit, Ratlosigkeit, Momente im Raum der Gefühle. Ein erster lauter Hilferuf.
10 Uhr 30. Der Traumtag ist zu Ende. Der eine per Hubschrauber ab ins nächste Krankenhaus und er, der Freund mit dem halben Schneidezahn saß bis zur Rückfahrt des Reisebusses ratlos in der Gegend herum. Sein Board ab geschnallt und ziemlich nachdenkend wollte die Zeit nicht vergehen, sie verging gefühlt nur in Zeitlupe bis zur Rückfahrt nach Deutschland.
Es waren mal zwei Freunde ...
und SIE sind es immer noch, dicke Freunde!
(Kai Peter Jasny)
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