03. November 2003, 22:14 Uhr, rolphdie traum-wach membranjetzt endlich ist es ruhig. zumindest besteht eine gewisse stille, die nur von einigen wenigen flüstertönen gebrochen wird. georg reckt sich. seine glieder fühlen sich steif an, verknöchert. so kommt es ihm vor. als würde der schlaf das knochenwachstum beschleunigen; nach und nach weichteile verhärten.
dieser gedanke schien ihm denkenswert. kaum etwas, das ihm nicht denkenswert erschien.
Er reisst sich los von diesen gedanken über gedanken. er verfängt und verheddert sich regelmässig darin. und, erst mal drin, kaum fähig wieder rauszukommen. obwohl, dieser gedanke behagt. er würde nichts dafür können, hätte nichts dagegen tun können. diese situation würde resignation erfordern.
ach. -aufstehen.
sonne rein.
ich verfolge ihre literarischen ergüsse seit einiger zeit mit hochgenuss. in ihnen steckt ein verborgenes talent, das sich aber nicht so richtig zeigen will, oder kann, oder womöglich darf. ich würde mich ausserordentlich über weitere wortbeiträge ihrerseits freuen. sie müssen wissen, es vermittelt mir geradezu ein gefühl der geborgenheit in ihre gedankenwelt eintauchen zu dürfen (formulierung ezwungenermassen inspiriert vom disneyfilm "finding nemo").
ich wünsche ihnen für die zukunft und ja, vorallem für die gegenwart, viel geduld und ruhe und die kraft, sich zeit zum schreiben zu nehmen.
ein alter freund le corbusier | 07. Dezember 2003, 00:08 Uhr |
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