18. Dezember 2003, 23:14 Uhr, AndreasMein kleiner zarter BonsaiNa, eigentlich ist es gar nicht meiner sondern unserer, also Ralphs und meiner.
Ralph hat ihn vor bald zwei Jahren geschenkt bekommen: eine Ulme im Zierformat als Geschenk für die neue Wohnung.
Dass ich damals so schnell bei Ralph eingezogen bin, mögen manche für einen
Fehler gehalten haben; dem Bonsai hat es das Leben gerettet.
Denn als er das erstemal seine Blätter abwarf, war Ralph sich sicher, dass man
das Mitbringsel nun wegwerfen könne. Aber es stand einfach nur zu trocken.
Seitdem habe ich die Verantwortung übernommen, und es aber auch schon dreimal fertig gekriegt, es mehrere Tage
lang ohne Feuchtigkeit stehen zu lassen.
Vor zwei Wochen war es mal wieder soweit, die Trockenperiode setzte ein, weil
ich das Gießen vergessen hatte.
Inzwischen sind alle Blätter runter aber es treibt neues Grün aus.
Wie ein Symbol der Hoffnung, die man eben doch nie ganz aufgeben soll,
wirkt die kleine Ulme auf mich. Ich hoffe, sie wird noch lange erhalten
bleiben, zum Ärger aller Bonsai-Aktionsangebote :-)
Burkhard Warnke | 27. Dezember 2003, 01:54 Uhr | http://www.gedichte-burkhard.warnke.beep.de
PARCIVAL | 11. Januar 2004, 14:27 Uhr |
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