31. Januar 2005, 18:17 Uhr, crimilersonweisses liedDie Sonne brannte schien
des Tages
wie des Nachts der Mond
Erleuchtet alles überall
Ich konnt’ mich dessen
nur erinnern
Denn Schwärze schlug und riss mich
und Dunkel wollte mich verzehr’n
Die letzte Hoffnung war
auf ewig zu entflieh’n
Aus meinen off’nen Adern
strömte weisses Blut
„In diesem See hier
werd’ ich Frieden finden“
Als plötzlich helle klare
Tropfen Licht
Auf und um mich fielen
Sie rein so weiss und herrlich
Mein Blut erschien mir grau dagegen
Zusammen redeten sie eine Stimme:
Der mit rotem Blut sprach meinen Namen
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21. Januar 2005, 16:48 Uhr, MonadeDreckssituationIch käme ganz gut mit der derzeitigen Situation zurecht, wenn er nicht die ganze Zeit rumspucken und dabei dämlich grinsen würde. Sein dämliches Grinsen geht mir echt auf den Wecker, seine verfaulten Zähne muss ich echt nicht sehen, sowas will keine Sau sehen, die soll er drinnen behalten. Er ist sowieso ein äusserst unreiner Mensch, äusserst unrein. Der wäscht sich nur den Bauch, genau in dem Moment, in dem er sich nach dem Essen satt drüber streicht. Dann fällt einiger Dreck weg, der den Rest der Zeit dran bleibt. Einfach dran bleibt.
Der Dreck fault schon vor sich hin. Als wäre der Dreck ein faules Ei. Der Dreck aber ist keine faules Ei, der Dreck ist braun und erdig, mehr so wie eine faule Henne, die kein Ei legen will, das faul werden könnte. Denn sie wissen nicht was sie tun, weil sie nie wissen konnten was man tun könnte wenn man nicht mehr weiss was zu tun ist. Tun oder nicht tun, keine Frage: es kommt aufs Gleiche raus. Gleiches gibt es zwar nicht, aber naja, es könnte ja ähnlich werden, können , halten, zaudern, schaudern, Gänsehaut, das ist Emotion, das ist Leben, da spürt man was man hat, was man ist, wo man ist, wieso man ist, Das ist der Knackpunkt: man spürt es, hat aber weiterhin keine Ahnung davon. Eine Ahnung, ein Gefühl, ja, aber nicht mehr. Einfach das, nur das, das Einzige, das Singuläre, das Eine. Immerhin.
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12. Januar 2005, 10:04 Uhr, socMorgenDie Sonne geht auf. Ich habe den Teller leer gegessen, die Flasche ausgetrunken, die Lösung aller Fragen gefunden, die Welt lieben gelernt und mit der ganzen Menschheit geschlafen. Während ich gestern helfen wollte, Vorbild sein wollte, nach Wahrhaftigkeit geschrieen und mir dabei den Rücken und das Herz verrenkt habe, stehe ich heute nicht neben, sondern in mir. Solange dieses Gefühl anhält, schaue ich herab auf eure kranken Gesichter und beobachte wie eure Haut immer bleicher wird. Fresst weiter euren Kummer weg, sauft euch in Extase um zu vergessen, vernachlässigt euer Individuum in das berechtigte Dasein hinein, bestätigt euer Umfeld zum Himmel hin und fickt euch um den Selbstbestätigungsverstand. Vielleicht schon morgen werde ich wieder bei euch sein. Bis es soweit ist, geniesse ich das Licht, dass mich durchflutet und die Wärme die sich in mir breit macht.
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10. Januar 2005, 13:32 Uhr, arjunazeit danachin der dunkelheit,
der zeit danach,
dem bruch und
der vergänglichkeit
gefangen...
wie kann ich gehen,
wie lass' ich los?
wo ich doch noch immer
bleiben will
bei dir mit dir in dir...
längst hast du
dich aufgelöst und
langsam verblasst gar
dein bild
in meiner seele!
andere bilder,
gesichter überlagern
dich, die zeit...
doch manchmal
sehe ich deinen
geliebten blick
aus fremden augen
nach mir suchen
und ich folge dir,
zurück,
in unsere welt...
einsam,
voll sehnsucht,
rastlos und
verloren,
treibe ich
allein
durch raum und zeit
dahin...
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05. Januar 2005, 18:44 Uhr, billaaus: "Tantan übt den Konjunktiv"Läsen Sie, dann läben Sie!
Solange Sie läsen, läben Sie und so lange Sie läben sind Sie wer und begrüfften vielleicht das und minetwägen auch das Meer.
Schrüben und rächnen kämmten nach dem Läsen.
Ich hüffte, das wüssten Sie!
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