31. Juli 2007, 20:21 Uhr, kaiFrauen ohne Bieröffner am KiesteichKomme gerade vom Kiesteich und ich sage euch, es war zwar etwas kühl in der frischen Sommerpreise doch hatte ich nette Menschen dabei, mit mir am Ort wo ich mich wirklich wohlfühle.
Eine SMS mit einer simplen Frage, ob ich heute an den See komme verschafften mir Momente der Freude und ein lächeln begleitet mich nun immer noch.
Als ich am See ankam waren Nikole und eine Arbeitskollegin ihrer seits aus der Uni schon da.
Aus der Ferne erkannte ich etwas komisch erscheinende Machenschaften dieser auf einer decke sitzenden Damen.
Ich wurde nett und offen begrüßt und sogleich erläuterten sie mir ihr Problem mit den vier Radlerflaschen.
Sie wussten zwar das man(n) bzw. Frau mit Hilfe von Steinen oder eines Schlüssels die Flaschen auf bekommt, doch an der Technik fehlt es ihnen doch merklich.
Und so saßen sie schon eine ganze weile an diesem schönen See und minütlich grüßte das Murmeltier...
Es zischte ein wenig aber der Kronkorken wollte den Flaschenhals nicht wirklich verlassen.
Zum Glück waren ein Paar junge Franzosen in ihrerer unmittelbaren Nähe, die sie fragen konnten.
Die erste Flasche ging reih um und erst der letzte der drei Kerle konnte sie geübt mit seinem Feuerzeug öffnen.
Als ich dann angekommen bin und sie mir die Geschichte erzählten fing unser Workshop zum Thema Kronkorken von Flaschen zu plöppen an.
Und nach einigen lustigen Momenten, schoss der erste Korken durch die Luft und die zweite Dame brachte das kleine Kunststück auch zustande.
Freude durchdrang unsere sonnigen Herzen und wir chillten nun gemeinsam in der Sonne. Die Zeit stand wahrlich still, begleitend von dudelnder Acid Jazz Musik aus meinem mp3 Player.
Das Leben kann sooo schön sein!
Es ist nicht gerade einfach die Zeichen deuten zu können und den guten Weg einzuschlagen.
Heute habe ich es zum Glück wiedereinmal geschafft!
Heitersheim, den 31.07.2007
Kai
2 Kommentare Aus der Wortstation: http://kai.wortbeitrag.net 
21. Juli 2007, 23:25 Uhr, arjunader abgrundda steht er nun,
am abrund...
mit weit geöffneten augen,
dem blick der wissenden,
schreckensbleich,
erstarrt
ob der wahrheit
seiner selbst.
keine träne weint er,
keinen laut...
er sieht hinaus,
in die welt,
auf dem gipfel
seines daseins
angekommen,
dort, wo der weg
nicht mehr
weiterführt.
ganz oben,
überwältigend,
die weite des seins!
ruhe
durchströmt
seine erschreckte seele,
die ruhe des wissenden.
er wendet den blick
nicht ab,
schaut hin,
sieht die wellen,
hin und zurück,
sieht das leben,
hinein und hinaus,
ein kommen und gehen,
... und
der wind
in seinem haar,
auf seiner dünnen haut,
lässt ihn fühlen,
seine sinne...
rätselhaft und schön!
da steht er nun,
am abgrund...
soll er fallen,
leicht, wie er ist,
getragen vom wind,
am ende der zeit?
hinuntersteigen,
um mensch zu werden?
irdisch, den sinnen verfallen,
zerfallen in zeit und raum?
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